Wenn man eine Riesenseifenblase bläst, wird ihre Oberfläche enorm gedehnt. Kann der Film diese Dehnung nicht gleichmäßig verteilen, entsteht eine dünne Stelle - und die Blase platzt. Genau diese Fähigkeit, sich gleichmäßig zu dehnen und sich wieder zu erholen, nennt man Elastizität.
Woher sie kommt
Sie stammt vor allem vom Polymer und seiner Dehnviskosität (extensionalen Viskosität): Die langen Molekülketten wirken dem plötzlichen Dünnerwerden des Films entgegen. Das Tensid steuert zusätzlich den selbstheilenden Marangoni-Effekt bei. Zusammen ergibt das einen zähen, widerstandsfähigen Film.
Das Mischen mehrerer Polymere (siehe Polydispersität) erhöht die Elastizität mit weniger Produkteinsatz. Bei KUANTIKA ist die Elastizität eine der drei physikalischen Kennzahlen, die der Rechner ermittelt - zusammen mit Haltbarkeit und Reißfestigkeit.
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